Eisenbahnmarken / Frachtmarken; hier der Kreis Bergheimer Nebenbahnen, auch Bergheimer Kreisbahn genannt
1894 entschloss sich der damalige Kreis Bergheim, zur wirtschaftlichen Förderung der Region und Anbindung an die staatliche Preußische Staatsbahn, eine eigene Schmalspurbahnen (1000 mm Spurweite) zu bauen. So entstand die (kurz genannte:) Bergheimer Kreisbahn.
1897 wurde mit: Bedburg - Bergheim - Horrem die erste Bahnstrecke mit zwei Anbindungspunkten an die Staatsbahn vollendet.
Es folgten weitere Anbindungen sowie eine Spurverbreiterung.
Allerdings wurden zum 01.01.1913 die Kreis Bergheimer Nebenbahnen (so die einst offizielle Bezeichnung) verstaatlicht.
Zum Nachweis gezahlter Frachtkosten wurden auf den Frachtbriefen
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Frachtmarken
aufgeklebt. Diese gehören zum Sammelgebiet der
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Eisenbahnmarken.
Die hier sammelfähig bekannten Frachtmarken aus dem Gebiet des Rhein-Erft-Kreises stammen von o.g. Gesellschaft; ab 01.01.1905. Sie sind bedruckt mit "Kreis Bergheimer Nebenbahnen" nebst den entsprechenden Werten:
5 Pfennig
30 Pfennig
40 Pfennig
50 Pfennig
---Sie gibt es als Buchdruck (o.g. vier Werte in jeweils unterschiedlichen Farben); aber auch in Steindruck (Farbe 5 Pfennig wie Buchdruck, die anderen drei Werte in jeweils zwei Farben).
---Beim Steindruck brachen Stücke aus der Platte heraus, sodass "Fehldrucke" entstanden.
Welche der nachfolgende abgebildeten Frachtmarken der Bergheimer Kreisbahn nun aus dem Buch- oder Steindruckverfahren stammten, konnte bislang nicht verifiziert werden.

letzte Aktualisierung: 11/2018 (geringfügig)